Ärzte/Physiotherapeuten

Viele Ärzte haben bereits sehr positive Erfahrungen mit der beschriebenen Arthrosetherapie gemacht. Daher freut es uns sehr, dass die Anzahl der Ärzte ständig wächst, die Ihren Patienten diese Behandlung empfehlen.

Sprechen Sie den Arzt Ihres Vertrauens dazu an. Sollte die Therapie dort noch nicht bekannt sein, informieren wir gerne.

Medizinisches Statement Prof. Dr. med. Peter Billigmann

Die Behandlung der Gonarthrose als einer degenerativen Gelenkerkrankung mit entzündlich aktivierten Phasen ist ein bislang weitgehend unbefriedigend gelöstes Problem. Die Häufigkeit dieser Erkrankung und die damit verbundene Minderung der Lebensqualität erfordern weitere experimentelle und klinische Untersuchungen zur dringend erforderlichen Verbesserung der Behandlung. Besondere Beachtung erfordern dabei Therapieformen, die – neben der akuten Beeinflussung von Schmerz, Entzündung und Funktionseinschränkung – durch Stabilisierung von Struktur und Funktion der Gelenkknorpel die Progredienz des degenerativen Prozesses hemmen.

Indikation für die GEX Gelenkextensions-Therapie stellt die Arthrose des Hüft, Knie- und oberen Sprunggelenks dar. Dieser Therapie liegt das Prinzip Bewegung bei gleichzeitiger Druckentlastung zugrunde. Es gewährleistet eine Zugkraft, die zu Schmerzreduktion, Adhäsiolyse und Druckentlastung führen soll. Bei zugleich durchgeführter Bewegung wird somit eine verbesserte Stoffwechselsituation herbeigeführt, die Neubildung und Speicherung von Gelenkflüssigkeit begünstigt und somit die Knorpelregeneration angeregt. Einsatzmöglichkeiten für die Therapie GEX zur unkomplizierten Langzeitbehandlung liegen folglich im stationär-rehabilitativen, ambulanten als auch im häuslichen Bereich.

In einer von mir betreuten Pilotstudie über die Wirksamkeit der Therapieanwendung mit der Gerätetechnik GEX wurde zum objektiv bildgebenden Beweis einer Knorperlregeneration die Kernspintomographie-Knorpelsequenz(Protonenwichtung und DESS-Sequenz) als bildgebendes Verfahren gewählt.

Auszugsweise beschreiben zwei solcher Befundbeispiele:

  • Bsp.1: Bei initial großflächigen Knorpeldefekten mit viertgradiger Chondromalazie sowie generalisiertem fortgeschrittenen Knorpelschaden(Knie) mit z.T. erheblichen subchondralen Reaktionen ist 3 Monate später bei gleicher Knorpelsequenz nur noch geringer Knorpelschaden nachweisbar. Beide Femurkondylen sind offenbar von knorpelähnlicher 2-3 mm starker Schicht umkleidet. Lediglich die ehemals viertgradig beschriebene Chondromalazie zeigt einen noch 2-3 mm großen Knorpeldefekt. Auch hier deutliche subchondrale Normalisierung mit Nachweis einer überwiegenden Überziehung des ehemals ausgedehnten Defekts mit einer dünnen, wahrscheinlich knorpelähnlichen Gewebeschicht.
  • Beisp. 2: Der Befund zeigt „bei initial retropatellarer Chondromalazie“ 3 Monate später „komplette Normalisierung des Knorpelsignals in der Protonenwichtung sowie in der DESS-Sequenz. Das bedeutet: Kein Nachweis einer messbaren Chondromalazie.

Obwohl es leider noch immer so ist, dass eine im strengen Sinne kausale Arthrosetherapie nicht möglich erscheint, möchte ich aufgrund bisher vorliegender Befunde auf die medizinische Indikation einer effektiven Arthrosetherapie mit dem GEX Gelenkextensionsgerät als neues Langzeittherapiekonzept hinweisen. Bei einer von Fr. Dr. rer. nat. Maria Blondeau, Bremen durchgeführten Kundenbefragung im Dezember 2005 zeigte sich bei über 75 Prozent der Befragten eine deutliche Besserung der Beschwerden; bei einem großen Teil waren die Beschwerden völlig verschwunden.

Dr. Tesch, Hamburg

Ein Patient, 69 Jahre, kam zu mir in die Praxis an zwei Krücken gehend. Nach der ersten Untersuchung stand fest, dass der Patient in einem Knie hochgradig an Arthrose litt. An einem weiteren Termin wurde der Patient von mir arthroskopisch untersucht. Der Befund war eindeutig: Totaler Verscheiß des gesamten Knorpels.

Die Operationsmethode (Einsetzen von Kohlefaserstäben), die ich anwende, war hier nicht mehr angebracht. Nach meinem Befund konnte ich dem Patienten eigentlich nur raten, einen künstlichen Gelenkersatz bei dem defekten Knie vornehmen zu lassen.

Dann habe ich mich an ein Gespräch mit Herrn Heimer, Geschäftsführer IKONUM, erinnert. Herr Heimer sagte, dass ich sicher mal irgendwann einen sogenannten “aussichtslosen Fall“ haben werde, mit dem ich die GEX-Therapie doch einmal versuchen sollte. Das habe ich diesem Patienten vorgeschlagen.

Er erhielt von mir ein Gerät zur Behandlung mit nach Hause, wobei ich mit ihm vereinbart hatte, dass er spätestens alle 2 Wochen zu mir in die Praxis kommt, damit ich den Behandlungsprozess aktuell verfolgen konnte. Das tat der Mann auch und ich konnte eine kontinuierliche Verbesserung seiner Beschwerden feststellen.

Nach einer Zeit von etwas über 3 Monaten konnte der Patient ohne Hilfsmittel und ohne zu Hinken meine Praxis verlassen. Er fuhr für 8 Tage nach Paris in Urlaub und erzählte mir anschließend, dass er in dieser Zeit sehr viel in Paris zu Fuß unterwegs war (hartes Pflaster, befestigte Wege und Straßen überall) und keine Beschwerden gehabt habe. Für mich eine unglaubliche Genesung des Patienten. Wenn mir das jemand erzählt hätte, hätte ich das niemals geglaubt.

Da ich großes Interesse daran hatte, wie das Gelenk nach dieser erfolgreichen Behandlung aussieht und welche Veränderungen festzustellen sind, habe ich den Patienten gefragt, ob er einer erneuten Arthroskopie zustimmen würde. Leider konnte ich den Patienten dazu nicht mehr gewinnen.

Dr. Tesch teilte außerdem mit, dass er sehr gute Behandlungsergebnisse mit der Therapie bei Hüftpatienten verzeichnen konnte. Insgesamt sind seine Erfahrungen mit der GEX-Therapie als ausgezeichnet zu bezeichnen.